Grober Leitfaden zur Winterfütterung

Für ausführlichere Informationen bezüglich Ernährung, Futterumstellung oder weitere Anliegen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

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Die Basis einer artgerechten Winterfütterung sollten sein:

  1. Salate (bevorzugt Bittersalate)
  2. Blattkohl
  3. verschiedene frische Kräuter
  4. Gemüsegrün

Werden Kaninchen über die Woche mit verschiedenen Salaten, Kräutern, etc., abwechslungsreich gefüttert, so haben sie eine gute und gesunde Basis als Wiesenersatz.

Wenn man die Wildkaninchen in der Natur vergleicht, so ist diese Fütterung eine mehr oder weniger gute Imitation dessen.

 

Beispiele hierfür sind:

Bittersalate wie Endivie, Radicchio, Chicorée, Lollo Rosso, Friséesalat, Karottengrün, Kohlrabiblätter, verschiedene Kräuter wie Dill oder Petersilie, Feldsalat, Selleriegrün, Mangold, Spinat, Chinakohl, Wirsing, Spitzkohl, Urkohl, Weißkohl, Rotkohl, Pak Choi, ...

 

Nicht zu vergessen, frisches Heu muss immer in ausreichender Menge zur freien Verfügung vorhanden sein.

 

Nur selten und in kleinsten Mengen geben:

Karotten, Fenchelknolle, Sellerieknolle, Paprika, Gurke, Kohlrabiknolle, Brokkoli, Rote Beete, ...

All dies macht zwar schnell satt, ist aber für den Zahnabrieb nicht ideal. Des weiteren können die Kaninchen das Knollengemüse mit ihren Zähnen nicht richtig zerkleinern. Daher besteht bei übermäßiger Fütterung mit Gemüse die Gefahr, dass Zahnprobleme und Verdauungsstörungen entstehen können.

Weiterhin sollten den Kaninchen Obst, wie Äpfel, Banane, Melone, etc., nur zwischendurch oder als Leckerli und in geringen Mengen gegeben werden. Obst enthält viel Zucker und kann daher in größeren Mengen für den empfindlichen Darm des Kaninchens schädlich sein.

 

Ein kleiner Tipp von mir:

Durch das Zerreiben (Mahlbewegung) von Blättrigem mit Speichelzusatz wird ein Brei hergestellt. Der sogenannte Kaninchen-Smoothie. Das geht mit Knollengemüse nicht.

 

Ein weiterer Vorteil der Frischfütterung ist die hohe Wasseraufnahme über das Futter. Auch wenn ihr Kaninchen wenig trinkt, wird der Wasserbedarf doch zum Großteil über die Ernährung (frisches Blättriges) abgedeckt. Auch dies ist die beste Vorbeugung für Harngrieß und Harnsteinen.

 

Jegliche Futterumstellung sollte immer sehr langsam erfolgen. Die Bakterien im Darm ihrer Kaninchen brauchen Zeit um sich anpassen zu können.

Eine kleine Auswahl:


Heu:


Kaninchen-Smoothie: